Treffen

Check-In / Check-Out

Check Ins am Anfang von Treffen oder Meetings sind wichtig. Sie können dem Teambuilding oder der Auflockerung dienen.

Besonders sind Check Ins aber wichtig, weil sie helfen, dass Menschen sich später im Meeting beteiligen. Es ist bewiesen das Menschen sich später wahrscheinlicher melden und ihre Meinung mit einbringen, wenn sie zu Beginn des Meetings schon mal kurz gesprochen haben und das Eis gebrochen wurde (als wenn sie das zu Beginn nicht tun…).

Darum ist es beim WiK ganz normal das wir Check Ins machen. Die können ganz locker und offen sein aber auch richtig tief gehen. Hier findest du eine kleine und eine große Auswahl: . Check-In-Fragen-Generator:

Top 10 der WiK Check In Fragen:

  • Wie geht es dir gerade (wenn du es mit uns teilen möchtest?)
  • Was gibt dir Hoffnung zur Zeit?
  • Was hast du dir heute schon gutes getan? (Was tust du dir heute noch gutes?)
  • Worauf freust du dich heute noch besonders?
  • Was ist dein Safe Space?
  • Welche Lied hörst du zur Zeit ganz viel?
  • Findest du es in Ordnung, Spaghetti vor dem Kochen durchzubrechen?
  • Wenn du eine Kopfbedeckung wärst, was für eine?
  • bei wenig Zeit: Gib deine Stimmung mit einem Geräusch wieder.

Am Ende des Treffens machen wir häufig ein Check Out. Dazu können die selben Fragen, wie beim Check In verwendet werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, auch kurz zu sagen, wie wir das Treffen fanden. So etablieren wir niedrigschwellig Feedback und wissen direkt, was wir beim nächsten Treffen besser machen können.


Moderation

+++ Für eine gute Moderation: Besuch doch eins unserer Vertretungs-Trainings. Dort lernst du viele hilfreiche Skills für eine gute Moderation und sammelst gleich auch schon deine ersten praktischen Erfahrungen. Für alle Vertreter*innen, die das WiK in den Räten mitgestalten, ist das Vertretungs-Training sogar verpflichtend +++

+++ Diese Seite ist zu 100% aus dem LG-Wiki kopiert. Fühl dich frei, sie zu überarbeiten und an die Strukturen des WiK und an die Inhalte des Vertretungs-Trainings anzugleichen +++

Moderieren ist mehr, als nur die Leute der Reihe nach dran nehmen!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie moderiert werden kann. Das hier soll keine allgemeingültige Lösung darstellen, aber doch eine gute Übersicht, von der viele Elemente in jedem Fall übernommen werden sollten. Diese Anleitung soll einige Hürden abbauen und euch helfen so besser in die Übung und Umsetzung zu kommen. Moderationsfähigkeiten erlangt man am besten durch viel, viel Übung, also probiert es einfach aus, (FLINTA* first!) Gleichzeitig macht Moderation enorm viel aus:

Als Moderator:in ist es deine Aufgabe, alle Teilnehmer*innen abzuholen. Besonders herausfordernd dabei ist es:


Unerlässlich ist, dass gute Meetings vorbereitet werden. Gute Meetings brauchen ein Ziel! Eure Aufgabe als Moderator*in ist es, euch das klar zu machen vor dem Meeting und bestenfalls zu Beginn des Meetings auch allen mitzuteilen. „Was will ich erreichen?“ Klare Rollenverteilung (Moderation, Protokoll, Zeitwächter*in)

Länge 60-90 Minuten, nicht länger!!!

Flinta*/ Frauen/ geschlechter Ungerechtigkeit

_ Check In ist besonders wichtig. Wenn man in den ersten 10 Minuten des Meetings nicht redet, ist es wahrscheinlich, dass man das gesamte Meeting still bleibt. Achtet dabei auf eine klare Struktur. Ggf. müssen Menschen beim Check-in unterbrochen werden wenn mensch Updates geben will oder einen Actionpoint verteilen. Achtet auf eine klare Unterscheidung zwischen der Check-in und Update Runde. Der Check-in gibt Menschen Raum, anzukommen und das los zu lassen was sie gerade noch beschäftigt. Unterbrechen Manche reden besonders viel/lang und müssen unterbrochen werden, andere wiederum angestoßen und aufgefordert werden. Unterbrechen Beispiele: „Hey Danke XY (mit Namen ansprechen), vielen Dank für deinen Beitrag… (kurz zusammenfassen), den hab ich gehört. Möchte aber gerne jetzt noch den Beitrag von XY hören (konkret jemanden benennen um Unannehmlichkeiten zu vermeiden).„ Hey Danke XY (mit Namen ansprechen,) ich merke, dass sich das Thema “Wasserstoff XY” sehr interessiert, und ich denke auch, dass es ein relevantes Thema ist, aber wir haben uns am Anfang des Meetings alle darauf verständigt, dass wir uns heute damit beschäftigen möchten, wie wir den Mobi-Kreislauf noch mehr pushen können. Daher möchte ich als Moderator*in jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema führen und gerne noch XY´s Beitrag hören.“ “Hey das passt grade nicht zum Thema, lass uns bitte mit XY weitermachen.„ Alle Menschen einbinden: „Was denkst du denn dazu?“ (NICHT: Hast du einen Gedanken dazu? Fast übergrifflich da wahrscheinlich alle einen haben, nur evt. nicht äußern wollen.) Besonders FLINTA* Personen sind häufig gesellschaftlich zurück haltend sozialisiert. Als gute Moderation empfiehlt es sich diese Menschen extra zu empowern! ==== 4. praktische übung: Menschen Wertschätzend unterbrechen ==== Hier wollen wir uns etwas vertrauerter damit machen wie es sich anfühlen kann Menschen zu unterbrechen. Wichtig ist das wir uns erinnern: als Moderation ist es unsere Aufgabe darauf zu achten das das Treffen für möglichst viele angenehm und “gut” ist und nicht nur für die die am meisten Dominanz bei den Redeanteilen zeigen. ==== 5. Häufige Probleme als moderator*in ==== Einchecken emotional (am besten als 1.) Doppelrolle: Inhalte dazu geben und Moderationsrolle Aufgaben verteilen Nicht alles muss im Meeting besprochen werden -→ Auslagern!


Sozialer Raum

In dieser Krise kann vieles überwältigen, sich zu kennen und einander halt geben können ist deswegen super wichtig. Wir meeten deswegen nicht nur sondern wollen und müssen für den Widerstand auch miteinander regenerieren aka Chillen. Wie funktioniert das gut, auch wenn man sich noch nicht kennt? Gemeinsam Essen

Kochen macht spaß! Essen gehen ist exklusiver, weil nicht alle sich das leisten können, außerdem hat man was zu tun und immer etwas zum reden: Wie soll ich die Möhren schnippeln?
Nach dem Essen kann man einen Film gucken (mit oder ohne Widerstandsthema), wenn das geplant ist. Dann wisst ihr immer, wo der Abend hingehen kann, falls sich spontan gute Gespräche oder Kuschelhaufen ergeben dann kann man das Film schauen auch vertagen.
Das Kuschelmanifest sollte allen zur Verfügung gestellt werden.

Einigt euch auf den Umgang mit Arbeitsthemen:

Einen Arbeits-freien Raum zu schaffen ist wichtig, damit wir uns wirklich erholen können.
Was gehört dazu? Erfahrungen aus der letzten Blockade, Klimakrisennews, Gerichtstermine? Einigt euch, was Raum haben darf und was auch später besprochen werden kann.
Sagt “Shots” oder macht 10 Liegestützen o.ä. wenn ausversehen doch wieder 10 min über nächste Vortragsorte gesprochen wird

Umsetzung:

Findet einen Ort:

  1. Mit Sofas
  2. Küche
  3. Garten
  4. Was ihr euch wünscht
Schreibt in eurer Signal Gruppe und ladet ein zum picknicken, kochen und oder Film schauen (ladet in der WiG ein zur Off-topic gruppe)
Legt zu 2. fest, wie es mit Essen laufen soll und welcher Film geguckt wird (sonst kann man eeeewiiig darüber streiten XD zb catch me if you can)
Fragt gerne vorher ab, wer kommt, weil das bei der Planung vom Essen hilft, wenn ihr möchtet

Kennenlern-Spiele

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Sammlung: https://www.workshop-spiele.de/online-warm-up-finder/

Es basiert auf dem Trinkspiel never have I ever… Es gibt einen Stuhlkreis, ein Stuhl weniger als Leute, 1 Person in der Mitte sagt etwas was sie noch nie gemacht hat, alle die es doch gemacht haben, müssen aufstehen und sich einen neuen Platz suchen, es bleibt eine neue Person übrig, die ihren Namen sagt und die Anekdote zu der Sache erzählt

Stellt euch im Kreis auf und zählt reiheum bis 13. Wenn ihr bei 13 angekommen seid, startet die nächste Runde, bei der immer eine der im folgenden aufgezählten Regeln dazu kommt. Wer einen Fehler macht scheidet aus und muss sich hinsetzen, wer länger als 2 Sekunden zögert auch.